weitere aktuelle Themen und Projekte:

 

 

 

Kulturell-Soziales Begegnungszentrum

Bereits in der Gründunsgsatzung (1974) der Sozialen Initiativen war ein "Begegnungszentrum" (BZ) verankert und das Thema gewinnt heute - auch durch die Raumnot vieler Initiativen - neue Aktualität: Ein BZ soll ein Ort sein, an dem Menschen


- verschiedenen Geschlechts, Alters, Familienstands,
- Kultur, Religion, Nationalität,
- sozialem Status,
- mit und ohne Behinderung,
- sowie aus allen Schichten

 

zusammen kommen: gemeinsam kreativ sein, sich zusammen bilden, Projekte der gegenseitigen Unterstützung entwickeln, gesellschaftliche Toleranz und Verständnis fördern, Spaß haben und Lebensfreude entwickeln wären die Ziele. Das Projekt soll das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft stärken und für mehr Gerechtigkeit sorgen, indem finanziell schwach gestellte Menschen vergünstigt an gemeinschaftlichen Angeboten teilnehmen können.

 

Im Mittelpunkt des Hauses könnte ein ein Café stehen, das inklusiv betrieben werden soll. Als Herzstück des Hauses soll es von morgens bis abends geöffnet haben und auch ein Anziehungspunkt für die Regensburger Bevölkerung sein. Erstrebenswert ist zusätzlich ein Raum Bühne, um Veranstaltungen durchführen können. Denkbar sind hier Theater-Abende, Musik-Veranstaltungen, Lesungen oder Diskussionsveranstaltungen.
Um diese Orte herum sollen Räume entstehen, die von Initiativen, Vereinen und Trägern gefüllt werden. Das Spektrum möglicher Aktivitäten ist vielfältig bis hin zu einem Raum für Kinderbetreuung.


Um dem komplexen Organisationsaufwand eines solchen Begegnungszentrums gerecht zu werden, sollte ein Steuerungsverbund gegründet werden. In Regensburg wäre aktuell das Gelände rund um das ehemalige Evangelische Krankenhaus ideal. Die einzelnen Räume des Hauses könnten an verschiedene Träger, Initiativen, Vereine und Gruppen vermietet werden, um das Haus zu finanzieren. Vorab sollten daher möglichst viele verschiedene soziale Träger gewonnen werden, um die Vielfalt zu sichern, möglichst viele Regensburger zu beteiligen und um für Finanzsicherheit zu sorgen.
Wichtig wären zum Beispiel Projektträger von inklusiven Wohnprojekten, Träger von Integrationsfirmen, Inklusionsprojekten, Kindertageseinrichtungen oder Seniorenpflegeeinrichtungen sowie alle interessierten sozialen Initiativen und
ökologische Bewegungen; aber auch kirchliche und kulturelle Einrichtungen, Vereine und Selbsthilfegruppen bis hin zu Selbstständigen mit Raumbedarf. Es gibt viel zu tun: Packen wir's gemeinsam an!

 

Regensburg: Lebenswerte Stadt für alle!

In unserer Stadt gibt es über 1000 Millionäre, aber auch etwa 13 000 Mitbürger*innen, die mit weniger als 1000 €/Monat auskommen müssen.

 

Für diese Menschen wollen sich die Sozialen Initiativen vor allem einsetzen und entsprechende Themen in die öffentliche Diskussion bringen. Beispielsweise mit ARMUTSBERICHTEN oder durch die Teilnahme am ARMUTSFORUM, wo 2015 über ein Bürgerbegehren mit 6000 Unterschriften der STADTPASS installiert werden konnte: Er ermöglicht mit seinen 50%- Ermäßigungen in städtischen Freizeiteinrichtungen und beim
ÖPNV mehr kulturelle Teilhabe und Mobilität für einkommensarme Regensburger*innen. So können vor allem Kinder und Jugendliche befähigt werden, aus dem Teufelskreis von staatlichen Transferleistungen, Arbeitslosigkeit und Bildungsferne ausbrechen ... und der Stadt Regensburg ist das inzwischen jährlich etwa 1000.000 € wert. Seit heuer gibt es übrigens auch einen LANDKREISPASS, der auf den städtischen Erfahrungen
aufbaut.

 

Das Thema "Bezahlbarer Wohnraum für alle" ist ein zweiter Schwerpunkt des Dachverbands, wobei unter "bezahlbar" verstanden wird, dass man nicht mehr als ein Drittel seines Einkommens für die Miete ausgeben kann. Nun muss man wissen, dass in unserer Stadt 40% der Haushalte in Wohnungseigentum leben und jährlich etwa 2000 - in der Regel Gutverdiener - zuziehen, aber demgegenüber steht die sehr angespannte Situation im Sozialen Wohnungsbau.


In den letzten 20 Jahren sind Sozialwohnungen um die Hälfte auf jetzt 5000 eschrumpft, wobei davon wieder 50% von der Stadtbau gehalten werden. Insofern ist deren Stellung zu stärken und "verwandte" Wohnungsbaugenossenschaften bevorzugt zu behandeln. Außerdem sollten städtische Grundstücke nur noch in Erbpacht vergeben und eine 40%-Prozent-Quote bei privaten Neubauprojekten verbindlich werden. Nach Einschätzung der Sozialen Initiativen sollte sich die Kommune auch beim Deutschen Städtetag für eine 20%-ige Erhöhung von Grundsicherung und Hartz-IV (derzeit 413 € pro Monat plus Miete) als Einstieg in Mindesteinkommen und -rente einsetzen.

 

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die derzeitige Stadtregierung mit dem STADTPASS, erhöhten Zuschüssen an soziale Vereine und vielen Stellen-Neuschaffungen im sozialen Bereich wichtige Impulse gesetzt hat. Außerdem hat Regensburg eine gut vernetzte soziale Kultur mit vielen Vereinen, Selbsthilfegruppen und nachhaltigem Bürgerengagement. Es bleibt zu hoffen, dass sich unsere Stadt mit seinen soziokulturell Aktiven zu einem Gemeinwesen entwickelt, wo alle eine echte Chance bekommen. Ein Bürgerzentrum bzw. "Haus des Engegements" wäre dazu eine wichtige Voraussetzung, um noch ein letztes aktuelles Thema des Dachverbands zu nennen!

 

 

Der STADTPASS gilt seit 1.Juli!

... immerhin über 4000 der 13.500 Berechtigten in Regensburg nehmen inzwischen die 50%-Ermäßigungen für RVV und städtische Halbtagstellen gut ausgelastet - sie befassen sich mit Logistik, gezielter Information bei entsprechenden Fachstellen und der Ausstellung des scheckkartenähnlichen STADTPASS-Ausweises. Interessant an der obengenannten Zahl ist, dass darunter fast die Hälfte der insgesamt Hartz-IV- bzw. Grundsicherungsempfänger sind, aber nur 10% der (ebenso berechtigten) Wohngeldempfänger-innen.

 

Der STADTPASS gilt seit 1. Juli 2014 mitSTATTPASS für Regemsburg

 

  • 50% - Ermäßigung in allen Freizeiteinrichtungen der Stadt (Westbad, Museen, VHS und Theater)&
  • 14.50 € für das Ökoticket (gültig ab 9 Uhr)&
  • 23 € für ein Monatsticket (jeweils Zone 1),alle anderen RVV-Monatstickets zu 50%

für 13 500 Einkommensarme in Regensburg:
-5500 Hartz-IV-Empfänger,
-1500 Grundsicherungsberechtigte,
-und 6000 Wohngeldempfänger-innen sowie für Senioren, Menschen in Heimen und Asylbewerber-innen.
Unter den Genannten sind 3000 Kinder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 05.07.2019